ich war wohl betrunken als ich den letzten eintrag geschrieben hab. waren ein paar sehr viele rechtschreibfehler drin. die hab ich jetzt überwiegend behoben. momentan bin ich ein wenig deprimiert. ich hab die sonne schon länger nich mehr gesehen. die letzten drei tage hat es durchgeregnet. na ja, dafür lässt es sich morgens länger schlafen, weil es nich mehr ganz so warm ist. und weil es nich mehr ganz so warm ist, bin ich gleich mal krank geworden. das findet die jenny doof. Jenny will wieder sonne. dann trocknet die wäsche auch. hab euch noch gar nich vom waschen erzählt. ich geb zu: klingt jetzt nich nach einem allzu interessanten thema...ich erzähl trotzdem mal davon. waschen beginnt mit deckel von der waschmaschine abnehmen, gartenschlauch in die waschmaschine leiten und das kalte klare wasser hineinlaufen lassen. danach waschpulver und wäsche hinzufügen. dann 15 minuten die maschine wackeln lassen. danach jedes wäschestück links herumdrehen und noch mal die uhr auf 5 min drehen. dann ist auswringen angesagt und oldschool-pulver-selber-auswaschen. nein, nicht im fluss. sondern in einer art großem waschbecken. glaubt mir, dass ist anstrengend. eh das waschpulver alles rausgewaschen ist...wenn ich also waschen will, dann heißt es früh aufstehen, denn es ist zweieinhalb stunden lang harte arbeit – unbezahlt ;o). aber was tut man nich alles für saubere wäsche. bis die klamotten trocken sind, verbringe ich den tag mit wäsche umhängen in die sonne aus dem regen, in die sonne, aus dem regen,... so, war das jetzt interessant oder was?
nun gut, dann erzähl ich jetzt mal von unserem freitagsausflug zum nationalpark rincón de la vieja. hab jetzt schon fast mehr nationalparks als strände gesehen...fast. der ablauf war eigentlich wie üblich. wir sind wie immer früh aufgestanden, haben wie immer wenig eintritt bezahlt, sind wie immer ein wenig gewandert und es war wie immer eindrucksvoll. ich hab bäume gesehen, die sind einfach mal riesig, tiere, die es einfach mal nicht gibt in europa und naturschauspiele bewundert, die ich einfach mal als imponierend empfand. da brodeln da verdammt heiße schlammlöcher vor sich her – und das schon seit mehreren 100 jahren. das ist viel viel viel länger, als ich alt bin – oder einer von euch. man soll ja immer so vergleiche machen, damit man sich solche zahlen besser vorstellen kann :o). wir sind ungefähr 3 stunden rumgetapert, haben diesmal sogar ein paar touristen getroffen. pausiert haben wir bei einem minivulkan. das es so was auch gibt. haben wir uns ne weile angeschaut, während wir unsere sandwiches gegessen haben. der starke schwefelgeruch war allerdings etwas irritierend. wir haben uns für den kürzesten wanderweg des rincóns entschieden, wahrscheinlich weil wir uns dachten, dass ich sicher bald regnen würde. hat dann auch angefangen als wir im auto auf dem rückweg waren.
im november gehts erneut zum rincón. dann aber die 8 stunden (hin und zurück) mörderroute hinauf zum krater. mit mir dauerts wahrscheinlich eher 10, aber wir werden es ja erleben.
so 12 uhr. ich bin müde. einige von euch zuhause in D und in CH sind schon aus dem bett gepurzelt. ich gönn mir jetzt noch einen schönen 8-stunden schlaf. vielleicht krieg ich ja bald mal den bericht über die eigenarten der fiestas fertig. noch hab ich zu wenig erfahrung gesammelt ;o)
¡buenas noches!
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