Samstag, 17. November 2007

dienstag: volcán irazú, cartago, lankaster jardín botánico

dienstag ging es auf zum ersten ausflug. um 7 waren wir mit sonnencreme und mückenspray eingecremt und mit dem lonely planet und dem marco polo bewaffnet. das ziel hieß „volcan irazú“, der höchste im land. nach 2 km war uns klar: so ein navi ist was feines. sonst wären wir sicher noch eine weile herumgefahren, uns gestritten auf welche intuitive richtung wir jetzt hören sollten (denn san josé ist ziemlich tricky) und es hätte wahrscheinlich so geendet, dass wir das auto irgendwo stehengelassen hätten und mit dem taxi nach hause gefahren wären. musste wir zum glück ja nich. mit wandern war nich viel an dem tag. wir könnten nämlich direkt bis hoch zur 3432 meter spitze fahren. und die straßen waren eigentlich gar nicht so schlecht. man könnte sie sogar als „gut ausgebaut“ bezeichnen. oben fanden wir den 300 meter tiefen hauptkrater mit einem durchmesser von 1050 m. daneben befanden sich noch 2 kleinere krater. alles ähnelte einer mondlandschaft. und wollt ihr wissen, woher der name irazú stammt? egal, ich sags euch sowieso. warum? weil ich es weiß! und zwar kommt da von dem idignen wort ara-tsu, welches „ ort des donners“ bedeutet. jaja, die kreativen indianer.
vom vielen staunen haben wir hunger bekommen, so dass wir uns alle einen kaffee und ne große auswahl an kuchen schmecken ließen.
da es noch früh war entschieden wir uns nach cartago zu fahren, ein vorort von san josé. dort steht eine wunderschöne basilica, das heiligtum des landes, mit einer interessanten geschichte. es handelt sich hierbei um die legende der schwarzen jungfrau, la negrita. la negrita ist eine kleine goldene statur der jungfrau maria. ein kleines mädchen namens juana pereira fand sie am 2. august 1635 in cartago. das mädchen versuchte 2mal di statur mit zu sich nach hause zu nehmen, doch beide male tauchte die figur wieder am ursprünglichen ort auf. durch dieses wunder beeindruckt naute die bewohner von cartago an der fundstelle die basílica de nuestra señora de los ángeles. 1824 wurde la negrita zur nationalheiligen ernannt.
jetzt kommts: die schwarze jungfrau wurde 2 mal aus der basilika gestohlen und jedes mal wieder tauchte sie auf dem altar auf. weil das alles so beeindruckend war, werden der negrita nun heilende kräfte zugeschrieben. jedes jahr am 2. august, dem jahrestag der entdeckung, pilgern die gläubigen die 22 km von san josé nach cartago - auf knien! na, da hat die negrita aber ne menge wunden zu heilen. man darf mitmachen...hm – nein danke.
auch als wir in der basilika waren, sahen wir, wie die menschen sobald sie eintraten auf die knie sanken und sich mühsam auf den altar zubewegten. das war ein wirklich rührender andblick. es erschien mir respektlos als tourist dazwischen rumzulaufen und sich die kirche anzuschauen...
also sind wir weiter zum lankaster jardín botánico, um uns näher mit der flora costa ricas zu beschäftigen. über blumen brauch ich euch ja jetzt nichts zu erzählen. ich denk da reicht es sich die fotos anzuschauen :) sind am ersten ausflugstag also ziemlich rumgekommen. morgen ist dann wandern durch den nebelwald angesagt. da wo wir hinwollen soll ein adventure park sein. juchee.
san josé, volcán irazú, lankaster jardín, cartago

Keine Kommentare: