Donnerstag, 2. August 2007

auftakt

am 01. august um 19:17 stieg ich in göttingen in den ice zum frankfurter flughafen ein. wieder ein abschied. wieder ein neuanfang und ... wieder ein blog.
dies wird der zweite part meiner " ich will noch nicht ins arbeitsleben, also zöger ich das studium noch etwas hinaus"- strategie. hoffentlich bleiben mir meine treuen leser auch weiterhin treu nachdem ich part I noch nicht ganz fertig gestellt hab. kommt aber noch -bestimmt!

disfrute!

nach meiner 22-stündigen reise bin ich nun endlich am ziel: im hotel kaps place in san josé, costa rica. der flug ging schnell um. meine sitznachbarn waren eigentlich ganz angenehm. eine engländerin, die kein wort gesprochen hat und einer aus einem land in dem man spanisch spricht glaub ich, er hat aber deutsch gesprochen. die meiste zeit hat er nichts gesagt. wenn, dann aber sehr laut, so dass ein paar leute aufgewacht sind und unsere reihe einige böse blicke ertragen musste, die ich mit einem lächeln versuchte zu mildern. hat aber nicht so gut geklappt. was er gesagt hat, war auch nicht so erfreulich. ungefähr: "nach liberia gehst du? aber da ist doch zur zeit das dengue-fieber. da kannst du dran sterben.“ danke. das beruhigt! aber na ja, mit den sitznachbarn hätte es schlimmer sein können. zudem hab ich fast 6 stunden geschlafen. sogar das essen hab ich verschlafen. und dabei hatte ich so hunger. grrr.
in santo domingo war eine zwischenlandung angesetzt. da konnten wir dann aber nicht landen, weil die sich an dem flughafen überlegt hatten über nacht zu bauen. sind aber nicht ganz fertig geworden. hm...komisch!
sind also auf irgendeinem anderen flughafen für 3 stunden zwischengelandet. da wir viele junge leute auf dem flug waren hat man sich schnell zusammengefunden und die üblichen fragen gestellt und beantwortet: wo kommst du her? was machst du hier? wie lange bleibst du? was studierst du?, etc. wir saßen draußen. in tops und t-shirts. morgens um 4. alle gespannt darauf was uns erwartet.

um viertel vor 8 betraten wir dann den boden san josés. es blieb aber keine zeit kurz innezuhalten. schnell zur gepäckausgabe, um zu sehen ob es noch da ist. positiv. ich habs auch mit sämtlichen gepäck ins hotel geschafft. ist also nix verloren gegangen oder geraubt worden. das ist ziemlich erleichternd. der lonely planet hat mir ziemlich viel angst gemacht, als ich den part über san josé gelesen hab. wachsende kriminalität, überfälle auf touristen, übergriffe auf frauen, nicht allein rumlaufen, in manchen gegenden überhaupt nicht rumlaufen. bloß lizensierte taxis nehmen und aufpassen, wohin der fahrer fährt, ...never ending. das mit den taxis ist sowieso sehr interessant. die bekommen hier nämlich provisionen von den hotels. um also möglichst viele touristen in das hotel zu kriegen was die höchste provision zahlt, werden die geschicktesten lügen ausgedacht: das hotel sei ausgebucht, es sei ein schrecklich dreckiges hotel, das hotel gäbe es nicht,...in manchen fällen ruft der fahrer sogar bei dem hotel an, reicht das telefon weiter an den gast und dieser hört dann jemanden sagen, dass die reservierung leider vergessen wurde und dass man sich doch bitte an eines der schwesterhotels wenden möge. ist mir aber auch nicht passiert. bin also angekommen wo ich hinwollte. i’m a survivor!

das hotel war toll. schön klein und bunt. tee und kaffee gab es den ganzen tag umsonst. da es ein vom lonely empfohlenes hotel war, hab ich einige reiselustige getroffen. am ersten tag war es mir allerdings nicht möglich meine augen länger als halb 6 offen zu halten. und dann hab ich 13 stunden geschlafen. an dem jetleg-gequatsche scheint also wirklich was dran zu sein.
am nächsten tag hab ich mich mit einer brüsselerin und einem ami in das goldmuseum von san josé begeben wo wir uns an einigen sehr witzigen goldfiguren verschiedener größen erfreuen durften. englischkenntnisse wurden aufgebessert. spanischkenntnisse blieben nicht vorhanden. auch im hotel vereinfachte ich mir die kommunikation indem ich englisch gesprochen hab. das muss sich ändern!
damit ihr nicht erschlagen werdet von dem langen text, wird ich hier erstmal ein cut machen. über die ankunft in liberia wird ich dann das nächste mal berichten.
es grüßt herzlich, die jenny

flug

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website ichhabjetztnocheinblog.blogspot.com Links tauschen