Donnerstag, 23. August 2007

vamos a la playa (die zweite)

damit ihr auch so richtig neidisch werdet, erzähle ich euch jetzt von meinem zweiten strandwochenende. diesmal zog es uns etwas weiter weg in den süden der halbinsel nicoya zum strand sámara. ihr könnt ja mal runterscrollen zur karte, da werdet ihrs dann schon finden. lonely planet sagt, dieser sei einer der beliebtesten strände costa ricas - sowohl für den gediegenen srandurlauber, als auch für den tico. sogar der staatspräsident würde hier ein haus haben. die reise dauerte ein wenig länger als voriges wochenende, darum mussten wir auch etwas früher aufstehen (4:50 klingelte der verdammte wecker!) um 9 waren wir am ziel. hotel gesucht und direkt gefunden. der lonely planet weist zwar darauf hin, dass „ein ungestörter schlaf hier nicht zu erwarten sei“ , da der nachtclub der stadt direkt drangebaut ist, aber das macht uns ja nix! :-s wir wollten so schnell wie möglich an den strand. vorher haben wir uns aber noch ein frühstück gegönnt (gallo pinto = reis mir schwarzen bohnen (was sonst?), dazu eier und ein stück pita).
gleich danach sind wir am strand entlang – barfuss! (ich kann eure neidischen blicke spüren . aber ihr könnt ja auch barfuss durch die pfützen deutschlands laufen. mit viel phantasie ist das bestimmt ähnlich). den strand könnt ihr euch weiter unten im fotoalbum anschauen. es handelt sich hierbei um einen wirklich langen und breiten strand mit tollen, großen wellen. ihr wisst schon: die wellen, die euch den sand ins badehöschen schaufeln. wir fanden es so toll strand, dass wir die aufziehenden regenwolken eine weile ignoriert haben. fehler! – wie sich später herausstellte. wir wollten zunächst noch rausfinden wie weit der strand reicht und sind am wasser entlanggelaufen. als es dann angefangen hat zu regnen, haben wir uns auf zur straße begeben, die uns zurück zur unterkunft führte. auf dem weg kamen uns unzählige hupende autos entgegen mit vielen freundlich winkenden ticos. 3 taxen wollten uns mitnehmen. wollten wir nich. wieder fehler! gut war, dass wir durch unsere ablehnende haltung in den genuss kamen, einige affen in den bäumen zu sehen und sogar ein gürteltier zu beobachten. jippeee, ein gürteltier. die schönsten tiere sind das zwar nicht grade – aber es war doch eine erlebnis. kurz darauf öffnete sich der himmel und wir mussten wir durch den monsun. na ja, so ungefähr kann man sich das vorstellen. an dem abend kamen wir aber nicht mehr dahin, wo kein regen mehr fällt. wir sind aber dank eines busses irgendwann an unserer unterkunft an.
hier mussten wir dann feststellen, dass das dach wohl nicht ganz so dicht war, da boden und bett ungefähr das gleiche durchmachen mussten wie wir und deshalb ebenfalls völlig durchnässt waren. kein problem. wechseln wir eben das zimmer. die toilette hat eh nicht funktioniert. auch im nächsten zimmer gab es weder handtücher, noch decken, noch etwas um unsere nassen klamotten aufzuhängen. es hat ein wenig gedauert, bis ich verwöhnte göre mich damit abgefunden hatte, dass man für 7 euro eben kein 4 sterne hotel erwarten kann. im endeffekt war es mal wieder nur halb so schlimm. wir haben eben improvisiert.
am abend sind wir dann in ein restaurant gegangen und haben uns unter anderem guacamole und caipis gegönnt. auch in der hoffnung, dass uns das zu einem tiefen schlaf verhilft und uns gegen die nachtclubmusik immun macht. hat mehr oder weniger geklappt.
den nächsten tag verbrachten wir ähnlich. nach dem frühstück ging es direkt an den strand. diesmal haben wir allerdings aus unseAren fehlern gelernt und sind vor dem großen regen in den bus zurück nach liberia gestiegen.
hier noch ein paar fotos vom we. für alle, die das system noch nicht ganz so verstanden haben: ihr müsst auf das foto klicken, damit ihr zu einem album geleitet werdet, welches alle anderen fotos enthält. danke!

sámara

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