ach, wie ich mich auf manuel antonio gefreut habe. seit tag 1 habe ich gesagt: wir müssen nach manuel antonio! gut, die 3 stunden fahrt dahin sprachen nich gerade dafür, aber mir hat das nichts ausgemacht. als das navi am tag zuvor 69 km bis zum ziel anzeigte waren alle überzeugt, dass es ja gar nicht so weit sein kann. So haben wir uns an jenem morgen auf den weg gemacht und ich war glücklich. schnell fanden wir heraus, dass das km-feld auf dem navi zu klein war um die eins vor der 69 anzuzeigen. letztendlich waren wir inklusive stau 6 km vorm ziel 4 1/2 stunden unterwegs. als wir ankamen hat uns gleich einen netter junger mann angesprochen und uns sich als naturführer angeboten. er hat uns nach seinen angaben nen mächtigen rabatt gegeben. aber gegen 11 euro (auch hier pro person) konnten wir nichts sagen. ich fand auch dass es sich gelohnt hat, denn ohne ihn hätte ich nich so viele tiere gesehen: faultiere, brüllaffen, die äffchen mit dem weißen gesicht, fledermäuse, leguane, die augen eines krokodils, verschiedene vögel, etc. außerdem haben wir noch ne jesus christ echse gesehen. die können übers wasser laufen, wie der jesus. von der echse haben sie auch mal den schatten genommen für die verfilmung eines jurassicpark films. zudem hat er uns einiges über die flora erzählt. ich fands aufregend. für unseren naturführer war es wohl eher ein romantischer spaziergang mit seiner freundin, die er dabei hatte. eigentlich sahen wir aus wie ein paar stalker, die das turtelnde, händchenhaltende und sich küsschenzuwerfende pärchen verfolgen.
nach der führung haben wir uns an einem der fünf strände niedergelassen. benni und ich wollten aber nich gleich beim ersten (der noch außerhalb des parkes liegt) bleiben. wir wollten zum schönsten, der weiter im park lag. dafür mussten wir wieder durch einen fluss den wir zuvor durchqueren mussten. nur dass es 2 stunden früher einfacher war, da der fluss da nur bis zu den knöcheln ging. in meinem übereifer wollte ich schnell rüberlaufen und bin dabei etwas tief eingesunken, so dass meine hose fast ganz nass war. wir wurden darauf hin mit einem boot rüber gefahren. hin und zurück hat uns das 4$ gekostet. wir konnten den hübschen strand, das wunderbare meer und die tollen wellen leider nur kurz genießen, weil wir vor dem einbruch der dunkelheit wieder in san josé sein wollten. doch die 20 minuten im wasser haben sich gelohnt.
hm...der freitag fehlt. steht euch zur freien verfügung!
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