den nächsten tag hatten wir uns für eine raftingtour reserviert. morgens um halb acht wurden wir abgeholt und bis zum rio sarapiquí gebracht. dort gabs die ausrüstung, schwimmweste, helm und paddel und dann stürzten wir uns in den gefährlichen fluss. in unseren gesichtern stand entschlossenheit geschrieben. nichts konnte uns aufhalten. uns lockte das risiko. das war ein erlebnis. ok, der fluß war nicht so reißend wie ich es mir erhofft hatte...wir konnten sogar 3 mal anhalten um schwimmen zu gehen. aber dafür hatten wir einen lustigen kapitän, der uns gleichzeitig noch etwas über die am fluß lebenden vögel erzählt hat. und, oh siehe da, wir haben einen tucan gesehen. hoch oben in einem baum, da hüpfte er. ich konnte meine aufregung kaum zurückhalten, so dass ich einen ungewollt lauten quietscher von mir gab, der den vogel verschreckt hatte. tja, zu dumm für die übrigen touris. eines meiner ziele also erreicht. fehlen nur noch die schildkrötenbeobachtung und das schnorcheln, was ich unbedingt noch erleben muss. auf halber strecke haben wir dann eine pause gemacht, wo die kapitäne der insgesamt 5 boote ananas, orange, banane und melone aufschnitten, die wir dann lecker mit kokoskeksen gegessen haben. zudem bestand die möglichkeit von einer 9m hohen hängebrücke zu springen. ließen sich die menzelgeschwister natürlich nich entgehen. „you might as well jump“ - ürre!
am ziel gabs dann erstmal ein bier und ne mahlzeit. lecka.
den rest des tages haben ich mit dem übrigen menzelsklan versucht in san josé mein geld für eine kamera zurück zu bekommen, die ich in übereile gekauft hatte und deren qualität letztendlich nich vorhanden war. ich mag aber nich weiter drüber reden. das macht mich nur depressiv. :(
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